Naturpark Hofanger
Am Ortsausgang von Gstadt in Richtung Gollenshausen, dem kleineren der beiden Ortsteile, liegt der Hofanger direkt am Chiemseeufer gegenüber der Fraueninsel. Die Bezeichnung Hofanger kommt von "Hopfenanger", da auf diesem Gelände früher Hopfen angebaut wurde. Hier ist im Frühjahr 2008 ein kleiner Naturpark mit verschiedenen Erholungs-, Spiel und Informationsmöglichkeiten entstanden.
Genießen und Schauen
Im Eingangsbereich lädt das Restaurant "Hofanger“, ein pavillonartiges Bauwerk mit Terrasse, zu kulinarischen Genüssen ein. Es ist mit einer großen Glasfront versehen und bietet außen und innen einen einzigartigen Rundblick über den Chiemsee, die Fraueninsel und die Chiemgauer Alpen.
Spielen und Erfrischen
Am Seeufer, bei der großen Brotzeit-Tafel, aber auch direkt beim Restaurant und von dort einsehbar, gibt es Spielgeräte und als besondere Attraktion einen Wasserlauf, an dem sich die kleinen Besucher vergnügen können. Im Bereich der neuen Strandanlage unterhalb des Hofangers können Sie direkt von der Wiese ins erfrischende Chiemseebad eintauchen, Beach-Volleyball spielen, segeln, surfen oder einfach in himmlischer Umgebung entspannen.
Für alle Sinne
Ein kleines Steinlabyrinth zeigt Ihnen den "Weg zur Mitte“ und der Rosengarten, ein Heilpflanzen-Schaugarten und Kräuterbeete laden zum Verweilen ein. Hier können Sie in den Planetenbeeten die kosmischen Kräfte erkennen und es gilt Klosterpflanzen, Pflanzen der Hildegard von Bingen, Frauenpflanzen und Küchenkräuter zu entdecken. Besondere sinnliche Erlebnisse bieten die Duftpflanzen, essbare Blüten und verschiedene Salbei- und Beifussarten und im Schmetterlingsbeet können Sie von Frühjahr bis Herbst die Vielfalt der Insektenwelt beobachten.
Und den Geist
Von einem Aussichtsplateau lässt sich mit dem Fernrohr die Umgebung erkunden und mit Hilfe eines grafischen Bergpanoramas bekommen die Chiemgauer Alpengipfel Namen. Alles Wissenswerte über den Hofanger wird auf Informationstafeln beschrieben oder bei den regelmäßigen Führungen von Mai bis Oktober persönlich vermittelt.
Eine Oase
Auf dem ganzen Gelände sind alte Obstsorten gepflanzt, die im Herbst geerntet werden können, und ein 8 Meter langer Eichentisch bietet viel Platz für gemeinsame Brotzeiten oder auch für die Verarbeitung von Heilpflanzen im Rahmen der Führungen. Auf der gesamten Anlage finden Sie verschiedene Plätze zum Ruhen und Schauen vor der wunderschönen Kulisse des Sees und der Chiemgauer Alpen.





